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Einen Maulwurf effektiv mit Alkohol vertreiben – Wissenswertes

Wer einen Maulwurf im eigenen Garten hat, der wird bald über viele große Erdhügel stolpern. Die blinden Tiere legen nämlich ein unterirdisches Höhlensystem an, das gut und gerne bis zu 2.000 Quadratmeter in Anspruch nimmt.

Stört man sich an den Machenschaften des Tieres, kann man dieses mit einigen Hausmittelchen schnell verjagen. Bei der Vertreibung von Maulwürfen gilt allerdings, dass diese unter Naturschutz stehen und somit in keinem Fall gefangen und getötet werden dürfen. Auch die Nutzung einer Lebendfalle muss in der Regel vorab angemeldet werden.

Ein effektives und natürliches Mittel, das sich wunderbar gegen die Insektenfresser im Garten verwenden lässt, ist der Alkohol. Dadurch, dass Maulwürfe blind sind, haben diese einen stark ausgeprägten Geruchssinn. Der Geruch von Sekt, Wein oder Spirituosen wird von dem Tier als sehr unangenehm angesehen, sodass sich dieser aus seinem Höhlensystem verzieht.

Der Alkoholflaschen-Trick – schonende Lösung bei Untermietern

Der Maulwurf hat eine sehr sensible Nase und nimmt störende Gerüche intensiv wahr. Deshalb eignet sich Alkohol optimal aus Hausmittel für die Vertreibung der Insektenfresser. Damit die Tiere bei diesem Trick nicht zu Schaden kommen, wird eine leere Flasche eines alkoholischen Getränks benötigt. Am besten eignen sich Flaschen von Getränken, die einen hohen Alkoholgehalt haben und somit stärker riechen. Verwendet werden können Flaschen folgender Alkoholika:

  • Sekt
  • Wein
  • Wodka
  • Whiskey
  • Gin
  • Rum
  • Liköre

Die leere Flasche wird mit der Öffnung nach unten in den Maulwurfshügel gesteckt. Circa 10 Zentimeter sollten dabei herausragen, damit man diese ohne Probleme wieder entfernen kann.

Der Geruch des ehemaligen Getränks wird sich schnell und ergiebig in den Gängen des Höhlensystems verbreiten, sodass der Maulwurf die Flucht ergreifen wird.

Sind mehrere Hügel im Garten vorzufinden, können natürlich auch mehrere leere Flaschen Verwendung finden.

Leere Flaschen helfen nicht nur durch Geruch sondern auch durch die Akustik

Gerade weil das Tier blind ist, hat es nebst dem ausgeprägten Geruchssinn natürlich auch einen stärkere Wahrnehmung von Geräuschen. Steckt die leere Flasche nun also im Maulwurfshügel, sorgt der Wind für eine unangenehme Geräuschkulisse, die den Maulwurf ebenfalls stört und sein Höhlensystem damit ungemütlich macht.

Bestenfalls entfernt man den Boden der Flasche, damit noch stärkere Geräusche zustande kommen.

Das damit entstehende Pfeifen wird von dem Tier bis zu fünfzigfach stärker wahrgenommen, als von den Besitzern des Gartens. Sollten sich die Bewohner dennoch durch die Geräusche gestört fühlen, empfiehlt sich diese Methode nur für einen kürzeren Zeitraum.


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