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Maulwurf im Garten – Buttersäure Anwendung zur Vertreibung

Maulwürfe sind zwar blind, können aber aufgrund ihrer Blindheit sehr ausgeprägt riechen. Der Geruchssinn der Insektenfresser ist so stark ausgebildet, dass man sich diesen zunutze machen kann. Insbesondere, wenn der Maulwurf im eigenen Garten haust, kann die schonenden Vertreibung durch Gerüche wahre Wunder wirken.

Die wohl bekannteste und effektivste Art, es dem Tier unter dem Boden möglichst ungemütlich zu machen, ist die Buttersäure Anwendung. Buttersäure ist eine durchsichtige Flüssigkeit, die nach schlecht gewordener Butter riecht und mit Wasser und Sauerstoff reagiert.

Für den Menschen nur wenig unangenehm, treibt die Buttersäure sowohl Maulwürfe, als auch andere lästige Untermieter schnell in die Flucht. Dabei benötigt man für die Anwendung lediglich ein wenig der schlecht riechenden Säure und ein paar alte Tücher. Im Nu wird man das Nagetier samt unterirdischem Höhlengebilde los.

Unsere Buttersäure Empfehlung

Buttersäure richtig gegen die Plagegeister anwenden – Infos

Maulwürfe fallen unter das Artenschutzgesetz und dürfen deswegen nicht mit der Chemiekeule oder gar einer Falle verjagt oder getötet werden. Dafür ist die Vielfalt an natürlichen und schonenden Anwendungen riesig, weshalb sich für jeden Maulwurfbefall das passende Hilfsmittel finden lässt.

Die Buttersäure stellt dabei meist die optimale Lösung dar, geht es darum, das Tier ohne Probleme und ohne viel Aufwand aus dem Garten zu verscheuchen. Dadurch, dass die Anwendung mit der Säure kinderleicht vonstatten geht, eignet sich diese insbesondere für größere Garten- und Rasenflächen.

Für die Anwendung benötigt der Hausherr oder die Hausherrin folgende Utensilien:

  • Gartenhandschuhe oder Schutzkleidung
  • mehrere alte Tücher, bzw. ein altes Lacken
  • Buttersäure
  • eine Schaufel

Zuerst einmal werden die Gartenhandschuhe angelegt. Diese dienen vorwiegend dem Schutz der eigenen Hände, da man den beißenden Geruch der Buttersäure nur ungern an Kleidung oder Händen mit sich führen möchte. Jeweils eine kleine Portion der Säure wird dann auf mehrere Tücher aufgebracht. Es wird für jeden Maulwurfshügel ein getränktes Tuch benötigt.

Mit der Schaufel verschafft man sich anschließend leicht Zugang in das Höhlensystem des Tieres. In jeden Hügel wird ein Tuch möglichst tief hineingesteckt. Dabei sollte kein Hügel ausgelassen werden, schließlich möchte man den Nager möglichst ganz loswerden.

Nimmt das Tier einmal den Geruch in seinen Gängen wahr, wird er diesen so schnell nicht mehr vergessen. Das Vergrämen des Säugetiers geht dann schnell und langwierig vonstatten, denn kommt die Erde einmal mit dem Gestank in Verbindung, wird der Maulwurf hier auch zukünftig nicht mehr heimisch werden. Gleiches gilt beispielsweise auch für Wühlmäuse.


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