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Karbid Anwendung gegen den Maulwurf – so wird man das Tier schnell los

Maulwürfe oder Wühlmäuse haben sich im eigenen Garten breit gemacht? Dann hilft nur ein schonendes, aber effektives Vertreibungsmittel, dass die pelzigen Untermieter schnell in die Flucht jagt. Maulwürfe fallen unter das Artenschutzgesetz, weshalb diese nicht gewaltvoll vertrieben werden dürfen. Deshalb eignen sich zum Vertreiben der Insektenfresser bestenfalls natürliche Hilfsmittel, wie beispielsweise Buttersäure oder Karbid.

Karbid wird auch Caliumcarbid genannt und kommt in einer grauen Steinform daher. Das Karbid wird meist in zerkleinerter Form angeboten und kann erstklassig im eigenen Garten verwendet werden, möchte man einen gemeinen Untermieter in die Flucht schlagen.

Da das Karbid mit Feuchtigkeit reagiert und dabei Acetylen-Gas bildet, wirkt sich der Gebrauch negativ auf den Geruchssinn der Tiere aus – sie verschwinden schnell und dauerhaft, da Maulwürfe sich lebenslang an schlechte Gerüche erinnern können.

Möchte man sich also den ausgeprägten Geruchssinn der Tiere zunutze machen, greift man auf diese schonende Variante der Vertreibung zurück und kann sich nach dem Auslegen des Karbids einfach zurücklehnen. Auch entsteht bei der chemischen Reaktion mit Wasser ein Abfallprodukt, das sich als Düngemittel eignet. Somit hat man zwei Fliegen mit einer Klatsche geschlagen.

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Wie verwendet man Karbid im Garten? – Hinweise zur Nutzung

Es ist wichtig zu wissen, dass Acetylen-Gas leicht entzündlich ist und deshalb gut und gerne auch für Gruben- oder Forstwagenlampen verwendet wird. Beim Gebrauch für die Vertreibung der Maulwürfe sollte also größten Wert darauf gelegt werden, dass in der Nähe des Karbids kein offenes Feuer gezündet wird.

Das Karbid, meist in Form von Granulat erhältlich, wird einfach im Garten verteilt. Dabei wird das natürliche Produkt unter die Maulwurfhügel gelegt und reagiert hier mit der Feuchtigkeit der Erde. Für die Verwendung des Karbids werden einige Utensilien benötigt:

  • Handschuhe
  • Gummistiefel
  • eventuell Schutzkleidung u. Atemschutz
  • ein Spaten
  • ein wenig Geduld

Man sollte das Granulat lediglich mit Handschuhen anfassen und einsetzen. Die Handschuhe sollten nach dem Gebrauch entsorgt werden. Auch sind feste Schuhe und Schutzkleidung, wie beispielsweise ein Überzug, von Vorteil, wenn es um die Gasbildung des Vertreibungsmittels geht. Gleiches gilt für einen Atemschutz.

Mit einem Spaten können die Maulwurfhügel problemlos auf gebuddelt werden, sodass das Karbid unter diesen Platz findet. Nach wenigen Stunden wird das Acetylen-Gas in den Gängen des Tieres austreten und der Maulwurf wird garantiert die Nase rümpfen.

Bestenfalls legt man das Karbid unter jedem Hügel aus, damit die Insektenfresser keine Möglichkeit haben, sich unter der Erde des heimischen Gartens zurückzuziehen.

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Kommentare

Christoph Albrecht 11. April 2017 um 10:34

Hallo,

habe gerade von einem Verkäufer eines Raiffeisen Marktes gehört, dass Karbid nicht mehr frei verkäuflich wäre, da es in Verbindung mit Feuchtigkeit sogar explodieren könnte. Ich wollte es im Garten einsetzen und bin jetzt unschlüssisch. Ist es gefährlich Karbid in ein z.B. Wühlmausloch zu streune… ?

Vielen Dank schon mal für ihre Antwort…

Viele Grüße… Christoph Albrecht

Antworten

Christoph 5. Mai 2017 um 10:38

Hallo,

mir ist davon nichts bekannt. Auf amazon findest du zum Beispiel Karbidgranulat was dort als sehr sicher beschrieben wird. Natürlich sollte man bei der Handhabung aufpassen und die Dose stets verschließen. Wenn man wirklich sicher sein möchte würde ich dir einen Maulwurfschreck empfehlen. Hier findest du unsere Praxistests. LG Chris

Antworten

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